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Hier die Bilder vom Trainingslager 2012 in Katar
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04.01.2012 - 12.01.2012
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Trainingslager 2012 Katar
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Tag 1 in Doha: Endlich Da
Mein Vater und Ich als individuell Anreisende flogen nicht wie diejenigen der Fanreise ab Frankfurt nach Doha, sondern von Stuttgart über Istanbul nach Doha mit Turkish Airlines.
Wir kamen statt Abends um 20 Uhr erst Nachts um 2 Uhr an. Zum Schlafen kamen wir um ca. 4 Uhr.
Um 7 Uhr klingelte der Wecker nach einer kurzen Nacht schon wieder. Frühstück an der Tanke gegenüber und mit dem vom SFCV organisierten Shuttle ab in den Aspire Sports Park.
Ein riesen Gelände. Von der Grösse vergleichbar mit einer Kleinstadt. 18 Fussballplätze und 2 Top Hotels. Unglaublich.
Einmal das Torch Doha, in dem die Schalker sind und noch eins in dem die Roten aus München sind. 9 Uhr Trainingsbeginn.
Farfan dreht einsame Runden und der Rest kickt fröhlich vor sich hin. Wenig von Lauftraining zu sehen. Viel Ballarbeit.
11 Uhr Trainingsende bei ca. 24 Grad. Also Top Bedingungen. Noch schnell ein paar Bilder und um halb 12 dann ab ins Villagio.
Eine riesen Shoppingmall mit Fressmeile, Freizeitpark mit Achterbahn in der Mall ;-) und Gondelservice über den künstlich angelegten Fluss.
Schnell bei KFC was zwischen die Kiemen geschoben und schon ging es weiter zum Mittagstraining um 15 Uhr im Khalifa-Stadion. Nebenbei.
Die Bauern haben ca. 50 Meter neben unserem Platz trainiert und keinen hats interessiert ;-) Nur die ca. 10 Mitgereisten Fans der Roten.
Um ca. 17 Uhr war das Training dann rum. Die Security, die den ganzen Tag über an den Plätzen rumrannte, musste sich natürlich wichtigmachen und wollte keinen nur in Richtung des Platzes kommen lassen.
Nun sitzen wir mit Arthur an der Lobby und quatschen ein bisschen.
Alles in Allem ist es bis jetzt aber doch alles Top... Bis Morgen
Tag 2 in Doha: Feuchtfröhliche Abende sind auch hier möglich
Wie auch am Ersten Tag stand frühes Aufstehen auf dem Programm, um noch schnell in den Pool springen und was kleines essen zu können, denn der Bus-Shuttle zur Aspire Zone stand auch heute wieder um 8:30 Uhr zur Abfahrt bereit.
Dort angekommen, das gleiche Bild wie am Ersten Morgen. Ca. 40 Fans am Platz und viel Ballarbeit. Ich hoffe diese Art des Trainings dient der Attraktivität in der Rückrunde.
Auch Düsen-Jeff machte wieder ein Individualprogramm mit Laufen und Krafttraining. Worüber man sich in diesem Trainingslager auf jeden Fall wieder freuen durfte, ist das Tim Hoogland aktiv am Ball mittrainieren konnte.
In Sachen Transfers tat sich auch schon einiges. Matip fühlt sich als echter Schalker und verlängerte somit bis 2016, Neustädter, ein talentierter Mittelfeldmann, entscheidet sich wahrscheinlich für Schalke anstatt für Leverkusen und Raul scheint sich pudelwohl auf Schalke zu fühlen und würde gerne bei uns bleiben.
Man darf sich also, dank Hotte, positiv auf die Zukunft einstimmen. Das Highlight des Tages waren jedoch 3 Scheichs in Schalkeadiletten, welche sich später als Mitglieder unserer Gruppe herausstellten.
Für viele Lacher war auf jeden Fall gesorgt. Auch die Schalker Offiziellen konnten sich ein Lachen nicht verkneifen, sodass noch ein Paar Fotos mit Spielern und falschen Scheichs entstanden.
Mittags ging es dann entweder ins Hotel zurück oder wieder in die Mall um einen kleinen Happen zu essen. Freitags ist hier jedoch Family Day und auch Gebetstag, sodass die Geschäfte erst um 13 Uhr öffneten.
Ein weiterer Teil machte sich auf den Weg in die Stadt. Entweder die City erkunden oder sich auf einer Schiffstour gemütlich vor der Skyline Dohas herumschippern zu lassen.
Nachmittags stand dann das zweite Training an. Diesmal wurde ein Zirkeltraining aufgebaut, welches doch einigen Spielern Schweiß ins Gesicht trieb.
Bei gefühlten 30 Grad in der Sonne aber auch nicht verwunderlich. Nach dem Training ging es zurück ins Hotel, in dem man sich kurz ausruhte und für den Abend vorbereitete.
Ein Teil ging schon vor um den Tipp einer Sportsbar zu erkunden. Der Rest ging etwas essen und kam nach. Man muss sagen die Sportsbar, ca 5 Minuten mit dem Taxi entfernt, war doch recht gemütlich.
Die obligatorische Reisepasskontrolle, die hier für Bars in den Alkohol ausgeschenkt wird normal ist.
Die Preise in der Bar waren ein wenig teurer als in Deutschland, aber noch erschwinglich, was in einem Land in dem Alkohol normal ganz verboten ist, aber nicht verwundlich scheint.
Um das ganze etwas kürzer zu halten. Auf jeden Fall kann man sagen, dass auch in Doha ein feuchtfröhlicher Abend möglich ist.
Mal sehen was der Tag morgen so mit sich bringt...
Tag 3 in Doha... Spiele jibts, die jibbet jar nich!
Wie lautet noch ein Bekannter Spruch aus Dinner for One. The same Procedure as every Year. Abgewandelt für uns würde dies jedoch heissen `The same Procedure as every Day`.
Aufstehen, Frühstücken und ab aufn Fussballplatz. So taten es auch heute wieder viele unserer Gruppe. Nur wir nicht.
Bei uns war nach dem lustigen Abend gestern erst einmal ausschlafen angesagt. Als der Wecker um 7 Uhr klingelte, wurde dieser postwendend wieder ausgeschaltet und die andere Seite des Bettes erkundet.
Um halb 10 war dann aber auch für uns die Zeit zum Aufstehen gekommen. Mühseelig aus den Kissen auferstanden, kurz geduscht und ohne Frühstück ging es auch schon los in Richtung Souq Waqif.
Souqs sind im arabischen kleine Märkte mit vielen netten Restaurants. Nachdem wir diesen Souq erkundet hatten bahnten wir uns den Weg durch zum Hafen um am 3. Tag doch auch mal die Skyline von Doha live zu sehen.
Der Anblick war atemberaubend, jedoch wurde auch hier schnell klar. Doha steht noch am Anfang. Doha ist eine Baustelle. Bis 2022 muss hier noch einiges getan werden.
Gegen 12:30 Uhr ging es dann wieder zurück Richtung Souq um dort noch nen kleinen Happen zu sich zu nehmen. Hier fanden wir ein kleines Malaysisches Restaurant, in dem wir recht preisgünstig und auch gut essen konnten.
Ein netter Ausgleich zu KFC. Heute sind noch einige Schalker in Katar angekommen. Darunter waren auch Zaunfahnen-Spezialisten wie Dudenhofens Sohn, Härtsfeld, Neubeckum und Benny Hagen zu finden.
Um 14:30 Uhr wurden wir dann mit 2 kleinen Shuttle-Bussen und einem Auto abgeholt und in Richtung Mannschaftshotel in die Aspire Zone chauffiert.
Dort bestand noch mal kurz die Möglichkeit für die Fotojäger ein paar Schnappschüsse mit unseren Stars zu ergattern.
Von hier aus ging es dann dem Mannschaftsbus hinterher Richtung Al Koha, wo das Spiel gegen die Armeeauswahl von Katar stattfinden sollte.
Dies ist ca. 50 km von Doha entfernt und sollte dank der schlechten Strassen und Infrastruktur in Katar (auch hier muss sich hinsichtlich der WM 2022 noch einiges tun -> man konnte davon ausgehen dass die WM-Zusage Herrn Blatter ein wenig reicher gemacht hat) in ca. 60 Minuten erreicht werden.
Doch man sollte sich nie zu früh freuen. Nach ca. 60 Minuten Busfahrt quer durch die Wüste (es war echt nur Geröll zu sehen) sahen wir das Ortsschild und auch schon die Flutlichtmasten des Stadions.
Wer jetzt denkt is ja ganz einfach dann da hinzufinden liegt wieder falsch. Das Stadion wäre noch ca. 5 Minuten entfernt gewesen. Doch wir sind sage und schreibe 25 Minuten vor und zurück, links und rechts, hoch und runter gefahren und kamen dem Stadion auch näher, jedoch nicht ins Stadion.
Keiner der Fahrer, ob der der Mannschaft noch der von uns scheint sich hier ausgekannt zu haben. Der Mannschaftsbus und der Betreuerbus sind teilweise in verschiedene Richtungen gefahren. Es gab auf jeden Fall mal wieder einiges zu lachen bis wir im Stadion ankamen.
Mit Anpfiff 17:30 wurde es dann nichts denn wir kamen erst ca. 17 Uhr im Stadion an. Also 1,5 Stunden Fahrt von Mannschaftshotel bis zum Stadion. Zum Stadion ist zu sagen, dass es recht klein war aber zumindest waren alle Sitze Blau und Weiß.
Hier bewies der ansässige Verein doch Geschmack. 17:45 Uhr: Das Spiel beginnt. Erste HZ viel Ballbesitz unserer Blauen, jedoch spielt der Gegner gut mit. Die 15 Minuten Pause wurden mit Diskussionen der ca. 50 anwesenden Schalker Trainer :-) überbrückt.
Die zweite HZ begann mit Toren von Pukki und unserem Papa, der sich nach seinem Kopfballtor freute wie ein Kleinkind über einen Lolli. Dann zog die erste Nebelwolke übers Stadion. Im ersten Moment sah es nach Rauch eines Bengalos aus, doch es war tatsächlich Nebel.
Bizarre Bilder in der Wüste. Innerhalb von 5 Minuten konnte man nicht einmal mehr unseren eigenen Torwart, geschweige denn den Ball sehen. Schalke blieb trotz Nebel jedoch weiter mehr in Ballbesitz und daraus resultierend fielen noch einmal Tore durch Pukki und Marica.
Ein Punktespiel in Deutschland wäre hier schon lang abgebrochen worden. Nach 77 Minuten war dann auch Schluss. Man muss sagen zurecht. Nicht einmal mehr die Spieler konnten sich gegenseitig sehen.
Direkt nach dem Spiel ging es dann wieder zurück Richtung Hotel, von wo aus sich manche noch auf den Weg in die nun allseits bekannte Sportsbar machten. Ich selbst blieb jedoch auf dem Zimmer, da noch ein Telefonat mit der Lieben aus der Heimat bevorstand. Nunja.
Ich denke Morgen wird auch wieder ein aufregender Tag mit Blau-Weißer Nacht. Also freut euch drauf... Blau-Weiße Grüsse aus Doha
Tag 4: 2. Halbzeit
Ihr wisst ja mittlerweile wie es bei uns Morgens abläuft. Somit muss ich hier nich viel Zeit zum Schreiben verschwenden.
Morgens mit ein paar Wenigen zum Training gefahren und den Schalkern beim Kicken zugeschaut. Ein anderer Teil hat sich in Richtung Strand verirrt, der ca. 15 Minuten mit dem Taxi entfernt ist und 25 Euro Eintritt p.P kostet.
Unsere Tormänner hatten heute Spaß bei Schuss und Wurfspielchen aufs Tor, sodass auch mal ein kurzes Schwätzchen mit Schobi drin war.
Nach dem Training machte sich ein Teil auf den Weg zurück ins Hotel und wir uns auf den Weg zum letzten Bauerntraining.
Man kann sich die Roten ja zumindest mal anschauen wenn sie schon nur 50 Meter entfernt sind. Ich muss zum Leidwesen aller Verehrer der Weißwurstmafia sagen, dass die Spieler der Roten ein wenig arrogant wirkten.
Ja ich weiß es wirkt auch im TV so, nur hat mich das noch einmal in meinem Urteil bestärkt nie Fan von Denen sein zu können.
Da läuft das Training unserer Blauen doch schon mit viel mehr Spaß, aber auch dem nötigen Ernst fürs Geschehen ab.
Des Weiteren muss man auch mal ein Lob an den SFCV aussprechen, der eine solche Reise in Zusammenarbeit mit dem S04 überhaupt ermöglicht und auch top organisiert, denn die aus dem Süden machen für ihre Fans ja gar nichts, wie man das so von Fans vor Ort mitbekommen hat.
Nach kurzem Durchhalten in fremden Gefilden ging es dann für uns in Richtung Mannschaftshotel um dieses mal von innen zu begutachten und auch mal in den Genuss des Ausblicks von ganz oben zu kommen.
Die Mannschaft machte sich inzwischen fertig für eine Wüstensafari am Mittag, sodass der Blau-Weiße Abend auf Morgen verschoben wurde.
Nachdem wir den gigantischen Blick vom 50. Stock über den ganzen Aspire Park und überhaupt ganz Doha (viel viel Wüste und Hochhäuser) verdaut hatten, schmiedeten wir zu 4. Den Plan mal den Geschäftsbezirk von Doha inklusive Hochhäuser unsicher zu machen.
Also mit dem Taxi für ca. 6 Euro 30 Minuten nach Doha rein und schon bot sich uns wieder ein unglaublicher Anblick.
Wüsste man nicht das man in Katar ist, könnte man denken man wäre in Manhattan. Ein Hochhaus neben dem anderen. Es scheint als würde hier sehr viel Wert auf das Überdimensionale gelegt werden.
Katar will wahrscheinlich zeigen das es Dubai in nichts nachsteht. Das wurde auch wieder durch die noch größere Mall, das City Center, verdeutlicht.
Das Ding hat sage und schreibe 5 Etagen. Auch hier darf ne Eisbahn und ein Freizeitpark nicht fehlen. Zudem findet man da drin gefühlte 50 KFCs.
Dann ging es Richtung Wasser. Am Hafen angekommen schnell ein Paar Bilder geschossen und ab mit dem Partyboot auf unsere Seite von Doha. Nicht das ihr denkt das wär ein Partyschiff.
Das war ein uralter Holzdampfer gefahren von nem Inder, der auf dem Fischkutter die Anlage mit Hits wie No Limit, Im a Scatman und anderen Klassikern der 90er aufdrehte :-)
Auf der anderen Seite ein paar Andere aus der Gruppe getroffen und noch einnen Kaffee trinken gegangen. Danach aufs Zimmer, kurz mal den Pool im obersten Geschoss (11. Stock) ausfindig gemacht und ausgiebig getestet und schon gings wieder Richtung Souq Waqif zum Abendessen.
Dort den Rest der Truppe wiedergetroffen und ne Kleinigkeit gegessen. Auch die in arabischen Ländern beliebte Chicha wurde getestet.
Dann haben wir erfahren, dass Schalke in Zusammenarbeit mit VW eine Wüstenrally für die Fans organisiert hat, bei welcher wir morgen wahrscheinlich in neuen VW Touaregs selbst durch die Wüste brettern dürfen.
Alles kostenlos versteht sich. Das is doch mal mehr als Geil oder. Noch einmal meinen größten Respekt an die Veranstalter dieses Trainingslager. Da können sich die Möchtegernisarpiraten mal ne Scheibe für ihre Fans abschneiden.
Mal schauen wie das ganz Morgen wird. Auf jeden Fall heißt es früh aufstehen, denn um 7 Uhr ist Abfahrt am Hotel…
Tag 5 in Doha: Kickdown
Wie gestern schon erwähnt stand heute ein ganz besonderer Tag vor der Tür. Morgens Wüsten-Rally und Abends der Blau-Weiße Abend inkl. Abendessen mit der Mannschaft.
Also mussten wir heute noch früher raus als normal. Um 6:15 Uhr klingelte der Wecker und ich hätten ihn am liebsten aus dem dem nicht wirklich vorhandenen Fenster im Zimmer geworfen.
Doch Trainingslager ist auch für uns Fans kein Urlaub. Und es gab ja heute was zu erleben. Um 7 Uhr war mit 20 Leuten Abfahrt Richtung Mannschaftshotel.
Von dort per Fuß durch den Aspire Park zum Hotel der Roten. Zum Glück waren die nicht mehr da. Hinter dem Hotel bot sich uns ein Anblick der geileren Sorte.
8 nigelnagelneue VW Touaregs V6 (280 PS) mit Vollausstattung warteten mit nur 2 Guides auf uns. Ja genau... Wie soll man mit 2 Guides 8 Autos fahren. Ganz einfach! SELBST!!! Ja selbst ist der Mann.
Kurze Einweisung durch die Guides wohin es mit den Autos geht, schnelle Aufteilung der 20 Leute auf die 8 Autos und schon bretterte Patrick Arnold los. Oh Ja. Es war ein geiles Gefühl.
Patrick scheint es auch gefallen zu haben, denn immer wieder drückte er kräftig aufs Gas der Automatik-Boliden. Kickdowns waren angesagt. Nach ca. einer Stunde Fahrt erreichten wir dann langsam die Wüste.
Nebenbei passierten wir Öl-Raffinerien, in deren Gebiet absolutes Fotografierverbot war. Daran hielten wir uns natürlich :-) In der Wüste wurde der Reifendruck halbiert, wir kurz eingewiesen wie man hier richtig fährt und schon rasten die Kraftpakete Richtung Dünen.
Düne hoch und runter, rechts links. Überall flog Sand durch die Gegend. Bei halber Strecke machten wir Fahrertausch. Nun war also auch meine Zeit gekommen, die 280 Pferde unter mir zu zähmen.
Ihr könnt mir glauben ... Es ist Affengeil und ein Erlebnis welches man so wahrscheinlich nicht mehr erleben wird. Patrick stieg bei einem etwa 50-60 Grad steilen Abhang aus um Bilder zu machen und stieg auch vorsichtshalber in ein anderes Auto um.
Ich glaube selbst ihm war mein Fahrstil zu rasant. Mein Dad und Jürgen blieben jedoch im Auto. Nach etwa 20 Minuten Fahrt kamen wir zu einer hohen Düne in der sich viele festfuhren.
Selbst Ich alias Colin McRae schaffte die Düne erst im zweiten Anlauf. Die Autos wurden aufs äußerste ausgetestet. Teilweise war auch ein wenig Plastikschrott zu entdecken.
Das lag aber an den einladenden Schanzen ;-) Nun kam es zu einem unerwarteten Boxenstopp, da sich einer komplett festgefahren hatte. Die Rettungsaktion dieses Autos dauerte ca. 1,5 Stunden, da sich auch der erste zu Hilfe eilende Truck im Sand festfuhr.
Das lag daran, da der Sand durch den Nebel der letzten Nacht ein wenig feucht war. Die Landschaft kann man sich so vorstellen, dass man mitten in der Wüste ist und nebenan der persische Golf zu sehen ist.
Einfach nur Geil. Danke an Schalke und VW, die uns dieses einmalige Erlebnis ermöglichten. Patrick fuhr am Ende dann wieder zurück zum Ausgangspunkt, wo uns der Shuttle in unser Hotel zurückbrachte.
Hier ruhten wir uns noch ca. 2 Stunden aus, während andere noch ein wenig Sightseeing machten. Nach kurzer Phase der Meditation, man nennt es auch schlafen, ging es um 6 Uhr dann zum zweiten großen Highlight des Tages.
Die andauernde Sonne und ca.30 Grad in der Wüste machen einen schon sehr müde :-) Um 7 Uhr begrüßte Horst Heldt jeden Schalker im Mannschaftshotel und führte uns in Richtung Speisesaal, in dem die Mannschaft auch schon auf uns wartete.
Schön gedeckte runde Tische für ca. 8 Mann an welchen jeweils ca. 3 Spieler saßen. Wir entschieden uns für den Tisch mit Holtby, Fuchs und Pukki. Eine sehr gute Entscheidung, wie wir am Ende feststellten.
Denn Lewis und Christian sind auch privat so super Typen, wie auf dem Platz. Es entstanden nette Gespräche, man aß gemeinsam und es wurde auch gelacht. Manche Spieler verabschiedeten sich früher in den Feierabend und manche wie Fuchs und Holtby blieben bis zum Ende.
Ganz klar 2 Typen die man auf Schalke gerne sieht. Noch schnell ein paar Fotos und Autogramme von den anderen Spielern, den Trainern und Horst Heldt geholt und dann war der Abend auch schon wieder zu Ende.
Ein Alles in Allem gelungener Tag, der nicht besser hätte sein können. Bis Morgen...
Tag 6: Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn
Für uns stand heute früh packen an oberster Priorität. Daher fuhren wir nicht mit den anderen zum Training, sondern schliefen etwas länger und checkten um 12 Uhr aus.
Was soll man mit der ganzen Zeit bis 17 Uhr hier machen wenn man doch schon alles gesehen hat? Genau! Was essen, denn gefrühstückt hatten wir bis dahin ja noch nichts.
Wir entdeckten ein Nepalesisches Restaurant mit leckeren Spezialitäten aus dem Land unweit des Mount Everest. Frisch gestärkt ging es Richtung Souq.
Quer durch eine Straße, in welche ein Tourist wahrscheinlich sonst nicht kommt. Doch genau hier fanden wir einen Friseur. Kurze Lagebesprechung und schon saßen wir in dem besagten Barbier-Shop.
2 mal Haare schneiden und 1 mal rasieren für mich für umgerechnet 9 Euro. Der Typ verstand zwar nicht was wir von ihm wollten, aber seine Arbeit erledigt er mit bravour.
Frisch gestylt erreichten wir den Souq, in dem wir viele unserer Gruppe trafen. Alle nutzen den freien Mittag zum Schlendern durch den Souq oder für den Strand. Unter ihnen auch Fanbetreuer Patrick Arnold.
Hier machten wir noch ein paar Fotos, kauften ein paar Souvenirs und gingen dann wieder zurück zum Hotel. Man merkt heute war nicht der Tag an dem wir vor Power nur so strotzten.
Im Hotel trafen wir die anderen individuell angereisten, mit denen wir uns ein Taxi zum Stadion teilten, da der Platz im Shuttlebus durch die immer werdenden Schalker leider nicht mehr reichte.
Das Stadion an sich nicht schlecht, aber hier scheint sich nicht jeder für die geilste Nebensache der Welt zu interessieren. Vor ca. 500-1000 Leuten im Stadion, sahen wir ca. 80-100 Schalker, ein keineswegs überragendes Fussballspiel mit einer Niederlage unserer Mannschaft.
Wir kamen in den Genuss von Fansupport der anderen Art. Die Einheimischen peitschten ihre Mannschaft mit Getrommel und Arabischem Gesang an. Ein wenig bizarr für unsere westliche Auffassung von Fan-Support.
Solange eine Niederlage wie Diese nur bei Testspielen vorkommt und nicht in Punktspielen sei es Ihnen verziehen. Sie hatten ja auch 6 Tage Trainingslager in den Knochen.
Nach dem Spiel fuhren Patrick Arnold, Dudenhofens Sohn, Härtsfeld und Ich noch kurz zum Torch, wo ich etwas abholen musste. Mitgenommen wurden wir in dem Jeep eines Katari, welcher uns erzählte das die Leute hier teilweise Geld bekommen, um die Spiele zu besuchen.
Dann sind sage und schreibe 25 Euro nur das man ins Stadion kommt. Die sind bekloppt hier :-) Zurück in unserem Hotel, warten wir hier nun in der Lobby, dass es bald 24 Uhr wird und wir mit dem Taxi zum Flughafen fahren, um nach Hause zu fliegen.
Die Mitgereisten der Fanreise machen sich erst Donnerstagmorgen auf die Heimreise.
Damit ist das Trainingslager in Katar für uns nun beendet und meine Berichte auch... Glück Auf aus Doha!!!
Fazit zum Trainingslager:
Eine solche rundum perfekt organisierte Reise habe ich noch nie erlebt. Was den Fans hier für das Geld geboten wurde ist unglaublich.
Wir wurden zu jedem Training mit dem Shuttle gefahren und auch wieder ins Hotel zurückgebracht.
Zudem durften wir mit geilen VW Touaregs durch die Wüste brettern und wurden zu den Testspielen chauffiert, welche uns auch nichts kosteten.
Hier geht ein Dank an Schalke 04 und auch VW, die uns die tollen Autos zur Verfügung stellten. Und dann war da ja noch der Blau-Weiße Abend mit der Mannschaft.
Also wirklich sehr überragend. Besonders muss ich aber Patrick Arnold und Arthur Saager hervorheben, die für uns alles wirklich toll organisierten.
Auch die mitgereisten Fans waren super drauf und man war direkt ein verschworener Haufen, mit dem man Spaß haben konnte.
Alles in Allem gibt es nur ein Wort, dass das ganze hier beschreibt: GEil!!!
Patrick und Matthias
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